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Soulounge

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The story so far:

Der Titel sagt alles: „Say it all“, das dritte Album der Alleskönner von Soulounge, ist ein umfassendes und aussagekräftiges Gesamtkunstwerk. Die Musik ist viel sagender denn je: Liebe, Leidenschaft und Mysterien treffen große Songs mit grandiosen Grooves und Arrangements zwischen Soul, Funk und Pop. „Can’t Stop“, die erste Single und das unausgesprochene Motto der Soulounge, steigert sich in kaum drei Minuten vom herrlichen Hook in einen perfekten Hit und das traumhafte „Head Above Water“ wird schon im kalten Winter zum Lieblings-Sommersong. Am anderen Ende des Gefühlsspektrums berührt der dramatische Abschiedssong „Lose Me“ oder bewegt der Funk von „Mystery“. Das klingt immer besser, ist aber schlicht und einfach gute, gefühlvolle Musik – zeitlos und zeitgemäß produziert und interpretiert von den vier Musikern der Soulounge. Mit vielen singenden Gästen, versteht sich, von denen inzwischen (und durch die Zusammenarbeit in der „Soulounge“) die meisten auch unter eigenem Namen bekannt und beliebt sind, etwa Gabriel Gordon, MarQ, Grace, Florine Dimonye, Esther Cowens und Platnum. Dass man Astrid North von „Cultured Pearls“ und Simone durch ihre Band „D’Sound“ kennt, schadet natürlich auch nichts. Zusätzlich zu all den tollen Stimmen kommen bei diesem dritten Meisterstreich Instrumentalisten wie die Bläser Joo Kraus, Paulo Pereira und Nils Wülker, sowie das gesamte German Film Orchestra Babelsberg zum Einsatz. Allein letzteres, diese sagenhaften Streicher, die fünf der dreizehn neuen Songs auf „Say It All“ in breitleinwandige, immer geschmackvolle Arrangements betten, ist eine kleine Sensation. Immerhin stecken hinter Soulounge auch beim dritten Album weder ein großes Budget noch ein martialischer Marketingplan, sondern nach wie vor hauptsächlich die Lust an der Musik – und aus eben dieser und dem gegenseitigen Respekt entstand die Zusammenarbeit mit den international gefeierten Filmstreichern. Dass daraus keine große Sache gemacht wird, obwohl alle Beteiligten extrem glücklich über die Resultate sind, spricht natürlich auch Bände.

„Manchmal müssen wir uns schon kneifen“, meint Bela Brauckmann, der Schlagzeuger und einer der Bandgründer, „weil oft Dinge wahr werden, die wir uns wenige Tage vorher nicht mal erträumt hätten.“ „Und all das funktioniert eigentlich nur“, ergänzt Sven Bünger, ebenfalls Gründer und außerdem Gitarrist der „Soulounge“, „weil es uns vorrangig um Musik geht. Wir alle sind lange genug dabei, um zu wissen, dass man Erfolg nicht planen kann. Und Musik schon gar nicht. Aber wenn man die Musik macht, die einem am Herzen liegt – und das hoffentlich immer besser – ist man auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.“ Immerhin haben die vier von der Soulounge, dazu gehören natürlich auch Susanne Vogel am Bass und Gunter Papperitz an den Keyboards, mittlerweile aus dem einstigen Spaßableger der „Cultured Pearls“, eine eigenständige und erfolgreiche Band gemacht. Mit Energie, Enthusiasmus und enormer Musikalität, die auch internationale Gäste wie Lamont Dozier oder Roachford begeistern konnte, haben sie unermüdlich gespielt und getourt – als Headliner, bei Festivals von Aalen bis Montreux oder auch mal im Vorprogramm von James Brown oder George Benson. Gleichzeitig haben die Musiker und Sänger ganz natürlich und selbstverständlich die neuen Songs geschrieben und produziert, die jetzt auf „Say it all“ zu hören sind. Die einladende Eröffnung heißt „So you lounge”, gesungen von Grace (mit einem gänsehäutend gesprochenen Intro von Astrid North), der letzte Song ist das sanfte und sinnliche „Amazing“, ein Liebeslied, in das man sich immer wieder aufs Neue verlieben kann. Dazwischen finden sich eine einzige Coverversion („Aretha, Sing One For Me“, ein Soulklassiker von 1972) und zehn absolut originelle Eigenkompositionen, von und mit allen Soulounge-Beteiligten und sogar von einem gewissen Sebastian Madsen, Sänger der „Panik“-Macher „Madsen“, weil Sven Bünger eben nicht nur bei Soulounge Gitarre spielt, sondern auch das Album von Madsen produziert hat, und weil Sebastian, nachdem er „Standing in the Shadows of Motown“ gesehen hatte, unbedingt Soulsongs schreiben wollte.

Den kompletten April über sind Soulounge, deren „wahre, schöne und gute Musik“ (Brigitte) „Soul in seiner reinsten und angenehmsten Form“ (Diabolo) oder auch „Supersoul!“ (Expuls) genannt wurde, dazu „Berge versetzt“ (BNN) und „ansteckend gute Laune” (Musikmarkt) verbreitet, in Deutschland auf Tour. Mit vielen Gästen und dem kompletten neuen Programm. Und auch das sagt mal wieder alles.